Fly away & find happiness
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Motte

Ich gleiche einer Motte, immer auf der Suche nach dem Licht, das die Dunkelheit aus meinem Herzen treibt. Unermüdlich fliege ich zu den Orten, an denen das Leben tobt, um ein Teil davon zu werden. Doch genau wie eine Motte bleib ich draußen vor der Tür.

Ich wollte immer ein Schmetterling werden und mich von der Sonne wärmen lassen. Im Wind tanzen und bewundert werden.
Als ich jedoch aus meinem Kokon krabbelte waren meine Flügel nicht bunt und schimmernd, mein Körper dick und pelzig, meine Fühler kurz und buschig.

Und noch bis heute betrachte ich jeden Schmetterling mit Bewunderung und etwas Neid, weil sie das sind, was ich gerne geworden wäre, weil ich immer noch nicht mit mir selbst zufrieden bin, weil ich immer noch einem Leben nachjage, was ich nicht führen kann.
Vielleicht ist einfach mein Geltungsbedürfniss zu groß, aber wer wäre manchmal nicht gern jemand anderes? Wer sehnt sich nicht in seinem Herzen nach etwas Aufmerksamkeit?

Mitlerweile weiß ich, dass auch Motten schön sein können für den ein oder anderen Menschen, dass sie auch kleine Verehrer haben.
Dass was ich noch lernen muss ist, dass man keine farbenfrohen Flügel braucht, um geliebt zu werden.

2.9.09 17:39
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


katuschka / Website (2.9.09 20:05)
Danke
"Dass was ich noch lernen muss ist, dass man keine farbenfrohen Flügel braucht, um geliebt zu werden." .. und damit bist du nicht allein.

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